Grippe bricht Rekorde: Welches Pfennigmittel Sie vor einem Krankenhausaufenthalt bewahrt

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Vitamin D ist kein Ersatz für Impfungen oder Händewaschen, aber es ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Immunarsenals

Die derzeitige Erkältungs- und Grippesaison erweist sich als viel schwerer als von Ärzten vorhergesagt. Schuld daran ist ein neuer Subtyp des Influenzavirus, die so genannte Subklade K. Wissenschaftler haben eine unerwartete Waffe gegen Komplikationen gefunden, die nur ein paar Cent kostet, berichtet Medical Express.

Welches Mittel dient zur Vorbeugung von Grippe?

Forscher der Universität Surrey (Vereinigtes Königreich) führten eine groß angelegte Studie durch und fanden einen direkten Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und der Schwere der Erkrankung.

Sie fanden heraus, dass Erwachsene mit einem schweren Mangel an dem „Sonnenschein-Vitamin“ mit 33 % höherer Wahrscheinlichkeit mit schweren Atemwegsinfektionen wie Grippe, Bronchitis und Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

„Vitamin D stärkt nicht nur die Knochen. Es regt die Produktion antimikrobieller Peptide an, die Viren und Bakterien buchstäblich vernichten und so verhindern, dass die Entzündung außer Kontrolle gerät“, erklärt die Hauptautorin der Studie, Abi Burnot.

Wie genau funktioniert die Abwehrformel?

Eine Analyse der Daten von 36 200 Teilnehmern ergab eine überraschende Rechnung: Jede Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels im Blut um 10 nmol/l verringert das Risiko eines Krankenhausaufenthalts um 4 %. Besonders kritisch ist dies für Menschen über 70, deren Immunsystem und Lunge nicht mehr so effektiv gegen Krankheiten ankämpfen können.

Wie viel Vitamin D braucht Ihr Körper?

Die National Institutes of Health geben diese Tagesdosis an:

  • Kinder unter 1 Jahr: 400 IU (internationale Einheiten).
  • Im Alter von 1 bis 70 Jahren: 600 IU (15 mcg).
  • Menschen über 70 Jahre: 800 IU (20 mcg).

Wo kann man im Winter nach Vitamin D suchen?

Da die Sonneneinstrahlung im Winter kritisch niedrig ist, raten Experten, fetten Fisch (Lachs, Makrele, Thunfisch), Eigelb und Rinderleber in den Speiseplan aufzunehmen. Der schnellste Weg, das Defizit auszugleichen, sind jedoch Nahrungsergänzungsmittel, die in der Apotheke nur wenige Griwna kosten.

Vor der Einnahme großer Mengen raten Experten zu einer Blutuntersuchung. Als optimal gilt ein Wert von 75 nmol/l und mehr. Wenn Ihr Index unter 15 nmol/l liegt, befinden Sie sich in der Zone des maximalen Risikos.

Denken Sie daran, dass Vitamin D kein Ersatz für Impfungen oder Händewaschen ist, aber es ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Immunsystems, der Ihnen in diesem Winter das Leben retten kann.

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