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Viele Gärtner beginnen zu früh mit dem Mähen des Grases
Der Rasen wird nach dem Winter dichter und gesünder sein, wenn Gärtner im Februar auf eine gängige Maßnahme verzichten – das frühe Mähen. Experten warnen: Zu frühes Mähen kann dem Rasen nur schaden. Dies berichtet der Express.
Wie die Expertin des Woodland Trust, Lauryn Whittle, erklärt, kommt der Rasen im Spätwinter nach dem Frost gerade aus der Ruhephase. In dieser Zeit beginnt das Gras, aktiv Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen und Energie zu speichern, um die Wurzeln und das weitere Wachstum zu stärken. Diese Reserven sorgen dafür, dass sich im Frühjahr eine dichte und stabile Grasnarbe bilden kann.
Trotz des Wunsches, den Garten so früh wie möglich aufzuräumen, bedeutet das Mähen im Februar eine zusätzliche Belastung für den Rasen. Das bedeutet, dass das Gras keine Zeit hat, die notwendigen Ressourcen zu sammeln, schwächer wird und im Laufe der Saison ausdünnen kann.
Experten raten, das erste Mähen bis mindestens Mitte März zu verschieben. Die Witterungsbedingungen sollten ein Anhaltspunkt sein: Die Tagestemperaturen sollten konstant über +8 °C liegen und der Boden sollte sich auf mindestens +6 °C erwärmt haben. Wenn der Boden noch weich und feucht ist, sollte man sich mit dem Mähen nicht beeilen.
Nach dem Winter empfiehlt es sich, nur einen minimalen Teil der Grasnarbe zu mähen. Ein zu niedriges Mähen erhöht das Risiko von kahlen Stellen und unebenen Rasenflächen.
„Wenn die Gärtner geduldig sind und etwas länger warten, bevor sie ihren Garten in Ordnung bringen, haben sie das ganze Jahr über einen schönen, dichten und gesunden Rasen“, heißt es in dem Artikel.