Unter welche Obstbäume und Sträucher darf man keine Holzasche schütten, sonst stirbt der Garten einfach ab

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Welche Pflanzen durch Holzasche geschädigt werden können, warum dies geschieht und wie man den Dünger richtig einsetzt, um den Obstgarten nicht zu zerstören

Holzasche ist einer der beliebtesten Naturdünger, der als universell einsetzbar gilt. Sie desoxidiert den Boden, reichert ihn mit Mineralien an und hilft bei der Bekämpfung von Krankheiten. Aber nicht alle Pflanzen sprechen gut auf Asche an. Für bestimmte Bäume und Sträucher kann sie gefährlich und sogar zerstörerisch sein. Wird sie unter Pflanzen geschüttet, die saure oder leicht saure Böden mögen, kann sie zu Chlorose, Erschöpfung und Tod führen.

Welche Obstbäume sollten nicht mit Holzasche bedeckt werden?

  • Kirsche und Kirschbäume. Diese Bäume gedeihen gut in leicht sauren Böden. Die Asche verschiebt das Gleichgewicht in Richtung Alkalität, so dass die Wurzeln Eisen, Magnesium und Kalzium nicht mehr in ihrer natürlichen Form aufnehmen können. Es kommt zu Chlorose, die Blätter werden gelb, und das Wachstum der Bäume verlangsamt sich.
  • Pflaume und Kirschpflaume. Steinfrüchte mögen im Allgemeinen keine übermäßige Desoxidation. Asche kann zu Wurzelverbrennungen und drastischen Ertragseinbußen führen. Der Boden wird zu alkalisch, was ideale Bedingungen für die Entwicklung von Pilzkrankheiten schafft.
  • Birne ist zwar widerstandsfähiger als Steinbäume, leidet aber in alkalischen Böden oft unter Mangan- und Eisenmangel. Asche kann dieses Ungleichgewicht schneller herstellen, als es scheint.

Beerensträucher, bei denen Esche stark kontraindiziert ist

  1. Heidelbeeren und Blaubeeren. Asche ist für diese Pflanzen verboten. Heidelbeeren und Blaubeeren wachsen nur auf sauren Böden. Jede Fütterung mit Asche ist ein direkter Weg zum Absterben der Pflanze. Asche zerstört die Mykorrhiza, ohne die diese Sträucher nicht existieren können.
  2. Preiselbeeren und Cranberries wie Heidelbeeren mögen sauren Torfboden. Schon eine geringe Menge Asche kann die Kolonien nützlicher Pilze in der Wurzelzone zerstören.
  3. Himbeeren sind nicht so säureempfindlich, aber zu viel Asche macht den Boden zu alkalisch. Darunter leidet das Wurzelsystem, die Zahl der jungen Triebe nimmt ab und die Erträge sinken.

Warum Asche für diese Kulturpflanzen gefährlich ist

  • Starke alkalische Reaktion. Asche hat einen pH-Wert von nur 12 – sie ist wie ein schwacher chemischer Reaktant.
  • Verhindert die Aufnahme von Mikronährstoffen. Insbesondere Eisen, Mangan und Bor.
  • Zerstört die Mykorrhiza. Manche Pflanzen können ohne sie einfach keine Nährstoffe aufnehmen.
  • Er sättigt den Boden mit Salzen. Dies kann zu Wurzelverbrennungen führen.
  • Verursacht Pilzkrankheiten auf Steinbäumen.