Werfen Sie den Reis von gestern nicht weg: So wird er in wenigen Minuten krümelig

Foto: aus öffentlichen Quellen

Der gekochte Reis von gestern verliert oft seine ansprechende Textur

Der Grund dafür ist nicht, dass der Reis schlecht geworden ist, sondern dass sich die Stärke auf natürliche Weise verändert: Beim Abkühlen verdickt sie sich und kann das Wasser weniger gut binden. Die gute Nachricht ist, dass der Reis bei richtigem Aufwärmen mit etwas Flüssigkeit wieder zart und mürbe wird.

Warum Reis zäh und klebrig wird

Beim Kochen quillt die Stärke auf und bindet Wasser, wodurch die Körner weich werden. Aber wenn der Reis abkühlt, verdichtet sich ein Teil der Stärke wieder, und die Körner werden hart und kleben zusammen. Das Problem ist schlimmer, wenn der Reis:

  • ohne dichten Deckel gelagert wird, trocknet er schneller aus;
  • in einer großen, dichten Schicht aufbewahrt – die Feuchtigkeit ist nicht gleichmäßig verteilt;
  • zu lange stehen gelassen – die Textur verschlechtert sich von Tag zu Tag.

Damit Reis wieder eine schöne Konsistenz bekommt, braucht er zwei Dinge: etwas Feuchtigkeit und gleichmäßige Erhitzung. Deshalb wird bei den meisten Methoden Wasser, Brühe oder Dampf verwendet.

Mikrowelle – ein schneller Weg zum Portionieren

Perfekt für einen oder zwei Teller. Das Wichtigste ist, dass im Inneren der Schale Dampf entsteht, damit der Reis sich erwärmt, ohne auszutrocknen.

Zubereitung:

  1. Den Reis in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben.
  2. Pro Portion 1 Esslöffel Wasser hinzugeben.
  3. Den Reis mit einer Gabel zerdrücken, um eventuelle Klumpen zu entfernen.

Wiedererwärmen:

  • Die Schüssel mit einem Deckel oder einer anderen Platte abdecken, um den Dampf zu halten.
  • 1 Minute lang auf höchster Stufe erhitzen.
  • Den Deckel abnehmen und weitere 2 Minuten erhitzen.

Tipps:

  1. Wenn der Reis sehr trocken ist, 1-2 Teelöffel Wasser hinzufügen und umrühren.
  2. Nicht zu lange am Stück aufwärmen – kürzere Intervalle mit Umrühren sind besser, damit der Reis nicht austrocknet.

Herdplatte – für Gerichte mit Gemüse, Fleisch oder Eiern

Das Erhitzen auf dem Herd ist praktisch, wenn Sie den Reis mit anderen Zutaten mischen oder feste Klumpen aufbrechen wollen.

Zubereitung:

  1. Eine Bratpfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.
  2. 1 Esslöffel Pflanzenöl hineingeben.
  3. Den Reis in die Pfanne geben und eventuelle Klumpen zerkleinern.

Wiedererwärmen:

  • Etwa 2 Minuten lang unter ständigem Rühren erhitzen.
  • Einige Esslöffel Wasser oder Brühe hinzufügen.
  • Bis zur gewünschten Temperatur kochen, wobei die Flüssigkeit gleichmäßig verteilt wird.

Tipps:

  1. Die Brühe verleiht dem Reis Geschmack und macht ihn auch ohne zusätzliche Soßen saftig.
  2. Wenn der Reis anbrennt, die Hitze reduzieren und ein wenig Wasser hinzufügen, um Dampf zu erzeugen.

Backofen – für große Mengen an Reis

Ideal, wenn Sie eine große Menge Reis erwärmen oder seine gleichmäßige Konsistenz erhalten wollen.

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Den Reis in einer gleichmäßigen Schicht auf dem Backblech verteilen und dabei eventuelle Klumpen auflockern.
  • Mit 2 Esslöffeln Wasser beträufeln.

Erhitzen:

  1. Das Backblech mit Folie abdecken, damit der Dampf nicht entweicht.
  2. Für 10-15 Minuten in den Ofen schieben.

Tipps:

  • Wenn die Schicht dick ist, kann sich die Zeit etwas verlängern.
  • Nach dem Backen den Reis kurz mit einer Gabel auflockern, damit sich die überschüssige Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt.

Aufbewahrung zum einfachen Aufwärmen

So lässt sich der Reis nach der Lagerung im Kühlschrank leichter wieder aufwärmen:

  1. Kurz auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann in einen Behälter mit Deckel füllen.
  2. Portionsweise oder in dünnen Schichten aufbewahren – es klebt weniger zusammen.
  3. Wenn der Reis ausgetrocknet ist, vor dem Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen und mit einer Gabel auflockern.

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