Hunde mit „niedlichem“ Aussehen können ungesund sein: Tierarzt nennt fünf gefährliche Eigenschaften

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Bestimmte körperliche Merkmale, die bei Hunden als „attraktiv“ gelten, können in Wirklichkeit auf eine Neigung zu schweren Krankheiten hinweisen

Bestimmte körperliche Merkmale, die sich bei Hunden erst nach Jahren durch die Zucht herausgebildet haben, können ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Ein Tierarzt hat fünf solcher Merkmale identifiziert.

Ein Tierarzt warnt: Bestimmte körperliche Merkmale, die bei Hunden als „attraktiv“ gelten, können in Wirklichkeit auf eine Veranlagung zu schweren Krankheiten hindeuten. Er sagt, dass solche Merkmale durch selektive Zucht üblich geworden sind, aber die Qualität und Lebenserwartung der Tiere deutlich verringern. Dies berichtet die Zeitschrift Express.

Der Tierarzt Ben Simpson-Vernon erklärte auf TikTok, dass gemeinsame Merkmale, die sich im Laufe der Jahre bei beliebten Rassen herausgebildet haben, Hunde oft weniger widerstandsfähig und anfälliger für Krankheiten machen. Er forderte künftige Besitzer auf, die Wahl ihrer Rasse sorgfältig abzuwägen.

  • Kurze Beine

Rassen wie Dackel, Corgis oder Basset Hounds haben aufgrund der Selektion verkürzte Gliedmaßen. Tierärzte weisen darauf hin, dass diese Struktur die Bewegung erschwert, die körperliche Aktivität einschränkt und das Risiko von Fettleibigkeit erhöht. Kurze Beine werden auch häufig mit Gelenkproblemen und schweren Bandscheibenschäden in Verbindung gebracht.

  • Hautfalten

Englische und Französische Bulldoggen, Sharpeys und andere Rassen mit faltiger Haut sind anfällig für ständige Entzündungen, Scheuerstellen und Infektionen. Nach Angaben der PDSA ist die Hautfaltendermatitis eines der häufigsten Probleme bei diesen Hunden. Aufgrund ihrer Schnauzenstruktur sind sie auch weniger in der Lage, die Gesichtsausdrücke anderer Hunde zu „lesen“.

  • Kurze (abgeflachte) Schnauze

Bulldoggen, Möpse, Boxer und Shih Tzu sind brachycephale Rassen. Eine verkürzte Schnauze verursacht Atembeschwerden, Schlafprobleme, Temperaturregulierung und Verdauungsprobleme. Laut Simpson-Vernon können diese Hunde aufgrund ihres weichen Gaumens sogar im Schlaf ersticken.

  • Hängende Augenlider

Basset Hounds, Bloodhounds und Mastiffs haben oft übermäßig hängende Augenlider. Dies verursacht trockene Augen, Reizungen und eine Neigung zu Infektionen, insbesondere Bindehautentzündungen. Viele Hunde benötigen regelmäßig Feuchtigkeitstropfen und manchmal auch eine Operation.

  • Merle-Färbung

Die gefleckte Färbung, die bei bestimmten Rassen vorkommt, ist mit dem Merle-Gen verbunden. Sie geht oft mit blauen oder mehrfarbigen Augen einher, kann aber auch das Risiko von Hör- und Sehstörungen mit sich bringen.

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